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3D-Druck — Drucker, Filamente & Slicer

3D-Druck — Drucker, Filamente & Slicer

Ein FDM-Drucker schmilzt Kunststoff-Filament bei 190 bis 250 Grad und baut ein Modell Schicht für Schicht auf — eine Lage ist meist nur 0,1 bis 0,3 Millimeter dünn. Hier sammeln wir alle Artikel rund um den 3D-Druck: Drucker-Auswahl, Filamente wie PLA, PETG und TPU, Slicer-Einstellungen und Fehlerbehebung. So findest du heraus, welches Gerät und Material zu deinen Projekten passt.

Alle Artikel zu 3D-Druck

Rund um 3D-Druck kommen laufend weitere Artikel dazu — sie erscheinen hier automatisch, sobald sie online sind.

Häufige Fragen

Welcher 3D-Drucker ist für Einsteiger geeignet?

Für den Start eignet sich ein FDM-Drucker mit beheiztem Druckbett, automatischer Bett-Nivellierung und einem Bauraum um 220 Millimeter. Solche Geräte sind heute ab rund 200 Euro vormontiert erhältlich, drucken zuverlässig und haben eine große Community für Hilfe.

FDM oder Resin — was ist der Unterschied?

FDM-Drucker tragen geschmolzenes Filament in Schichten auf — robust, günstig und sauber im Handling. Resin-Drucker härten flüssiges Harz mit UV-Licht aus und liefern feinste Details, etwa für Figuren. Resin erfordert aber Schutzausrüstung und mehr Nacharbeit.

Welches Filament soll ich verwenden?

PLA ist das Einsteigermaterial: einfach zu drucken, geruchsarm und formstabil bei Zimmertemperatur. PETG hält Wärme und Belastung besser aus, TPU ist flexibel. Für funktionale Teile im Auto oder draußen meidest du PLA, weil es bei Hitze weich wird.

Was ist ein Slicer?

Ein Slicer ist die Software, die dein 3D-Modell in Druckschichten zerlegt und daraus den Maschinencode erzeugt. Hier stellst du Schichthöhe, Fülldichte, Temperatur und Stützstrukturen ein. Verbreitete Programme wie Cura oder PrusaSlicer sind kostenlos.

Warum haftet mein Druck nicht auf dem Druckbett?

Meist stimmt der Abstand zwischen Düse und Bett nicht oder das Bett ist fettig. Reinige die Druckfläche mit Isopropanol, nivelliere auf Papierstärke und wähle die richtige Bett-Temperatur fürs Material. Ein Brim oder Raft hilft bei kniffligen Modellen zusätzlich.

Was kostet der Einstieg in den 3D-Druck?

Ein guter Einsteiger-FDM-Drucker kostet 200 bis 400 Euro. Eine Rolle Filament liegt bei 20 bis 30 Euro und reicht für viele Drucke. Dazu kommen Kleinteile wie Spachtel, Isopropanol und Ersatzdüsen — der laufende Aufwand bleibt überschaubar.